Lieblingstrikot – Axel Post – Schweizer TORWORT-Vater

axel.jpgMein Lieblingstrikot ist unangefochten ein schwarzes Gladbachtrikot aus dem Jahr 1996. Es ist das erste schwarze Trikot, das ein europäischer Club nach der Liberalisierung des TFG (Trikotfarbengesetz) getragen hat. Die Premiere des Trikots fand im geschichtsträchtigen Highbury statt. Borussia trat damals im UEFA-Cup (ja, da durften wir mal mitspielen) gegen Arsenal an. Ich war dabei, und habe auf der Fahrt zum Training im Bus mit Heribert Fassbinder über Nick Hornby philosophiert. Er hatte das Buch dabei – es aber natürlich nicht gelesen. Dafür wusste er ganz genau, dass die Erdschicht unter dem Highbury-Rasen 45 cm dick ist.

Gladbach gewann das Spiel damals auswärts mit 3:2. Vor allem durch einen überragenden Mann und späteren Nationalspieler auf der rechten Außenbahn namens Stephan Passlack.

Wenige Wochen später schieden wir dann leider gegen den AS Monaco aus, obwohl deren Sturmduo aus zwei A-Jugendlichen bestand, die, wenn ich mich richtig erinnere Thierry Henry und David Trezeguet hießen. Viel hat man von denen später nicht mehr gehört. Ich besaß gleich zwei „kleine Schwarze“ Eines war ein werbefreier Prototyp, der direkt aus der Reebok Produktion stammt. Eines Abends trug ich es im berüchtigten „Old Daddy“ in Oberhausen und schenkte es einem Fan, der mich deswegen bis heute in gleichem Maß verehrt, wie ich mich wöchentlich darüber ärgere. Das Andere ist ein Originaltrikot und trägt die Nummer 18. Getragen wurde es ausschließlich von mir. Gedacht war es für Tayfur Diane, der aus mit schleierhaften Gründen damals nicht zum Einsatz kam.

Dieses Trikot trage ich seit mittlerweile mehr als 10 Jahren permanent unter meiner Alltagskleidung. Das ist der Grund, warum ich nicht in jedem Licht so schlank aussehe, wie ich es eigentlich bin. Also: immer zwei bis drei optische Kilo abziehen.


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