Keine Spielernamen mehr auf den Trikots
Sollte jemandem heute Abend beim Länderspiel gegen Belgien irgendetwas auf dem Rücken der Deutschland-Trikots fehlen – nicht lange überlegen! Es sind die Namen auf dem Rücken der Spieler. Darauf werden wir nun bis zur WM in Südafrika verzichten müssen.
Eigentlich schade, denn man hatte sich während der EM so schön daran gewöhnt jeden zweiten Menschen mit Podolski-Schriftzug auf dem Rücken zu ertragen. Schuld daran ist natürlich die FIFA. Die Jungs haben mal wieder eine ihrer unsinnigen Regeln an den Start gebracht. Dieses Mal haben sie auch nur zwei Paragraphen gebraucht, um die Spielernamen vom Trikot zu bekommen.
In Artikel 16 und 21 des FIFA-Reglements zur WM wurde festgehalten, dass die Mannschaften während der WM-Quali ausschließlich mit den Rückennummern 1 bis 18 auflaufen dürfen. Und weil das so ist, fallen die Spielernamen weg. Hintergrund: Offiziell müssen die Kader für ein Spiel erst 90 Minuten vor einem Spiel benannt werden. So schnell druckt dann wirklich keine Druckerei. Wir freuen uns also mit adidas auf die WM, wenn endlich wieder eine halbe Million Podolski-Trikots mit der Rückennummer 20 verkauft werden dürfen.
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Artikel eingetragen in: Allgemein
Schlagwörter: Beflockung, Rückennummer, Spielername
Erstellt: 20. August 2008
Kommentare
4 Kommentare zu “Keine Spielernamen mehr auf den Trikots”
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Naja.
Yippie.
Dann hat es sich ja gelohnt, dass sich der Joggi so aufgeregt hat.
Denn wie schrob die WELT: “Bundestrainer Joachim Löw ist davon aber nicht begeistert, weil von der Nummer 1, Robert Enke, bis zur Nummer 11, Miroslav Klose, längst nicht alle gesetzt sind.”
Es grüßt der Krohm
Diese Reglementierung finde ich bedauerlich, da es die Spieler zu reinen Nummern degradiert. Aber vielleicht gibt es ja eine Ausnahme und die Spieler dürfen wenigsten mit ihren Spitznamen auf dem Trikot trainieren.
Ganz schlechte Regel für alle Fans.
Schließlich will man ja auch wissen, wer da gerade beim Gegner
spielt. Und diese Leute erkennt man nicht unbedingt an ihrer
Frisur.